If we don’t STEP UP we’ll lose our groove…

Ich habe eine Schwäche: Soundtracks. Vielleicht liegt es daran, dass sie zwei Dinge vereinen, die ich liebe: Filme und Musik. Höre ich einen Song im Fernsehen oder Kino, der mir gefällt, dann fange ich sofort an und suche danach – etwa fünf Minuten später lade ich ihn dann bei Amazon als MP3 herunter.

Manchmal kann es aber auch passieren, dass ein Soundtrack zu einem Film oder einer Serie mir so gut gefällt, dass ich ihn mir komplett kaufe. Besonders viele dieser Soundtracks habe ich von Tanzfilmen. Honey, Dirty Dancing 1 & 2, – und natürlich auch

Step Up 1 | Step Up 2 | Step Up 3

Ich liebe diese Soundtracks wirklich. Wann immer ich mich für eine Party fertig mache, greife ich zu meinem iPod und starte meine Party-Playlist, die mindestens zur Hälfte aus genau den Songs besteht, die in den drei Filmen vorkamen. Wegen der Schule bin ich leider nicht dazu gekommen, mir Step Up 3 im Kino anzusehen – und die DVD ist mir immer noch zu teuer. Im Rahmen des Media-Osternests hatte Amazon letztens aber den 3. Soundtrack für 3,99€ im Angebot. Da konnte ich nicht widerstehen. Ich vertraute darauf, dass er genauso gut war, wie die ersten beiden – und ich wurde nicht enttäuscht.

This love will have no regrets
As long as when we steppin on the dancefloor
It’s me and you

Der erste Film hatte einige Argumente, die für ihn sprachen:

  1. Channing Tatum. Vielleicht ist das etwas voreingenommen, aber Channing ist für mich eigentlich immer auf der Pro-Liste eines Films. Es beeindruckt mich immer wieder, was dieser Kerl alles kann: Tanzen (Step Up), Fußball spielen (She’s The Man), Surfen (Das Leuchten der Stille), Basketball spielen (Coach Carter). Wirklich unglaublich. Jedenfalls sieht er gut aus, kann super tanzen und versüßt den Film dadurch noch etwas.
  2. Die Mischung macht’s. Ja, genau. Die Mischung. Die Misch aus Klassik und Hip Hop, die sich im Laufe des Films entwickelt ist für mich etwas ganz besonderes. Reine Klassik ist mir ehrlich gesagt etwas zu langweilig. Mischt man es mit etwas Hip Hop entsteht ein vollkommen neuer Tanzstil, der mich immer wieder begeistert.
  3. Mario und Drew Sidora. Mario kannte man ja spätestens seit Let Me Love You – Drew Sidora war mir bis zu Step Up jedoch noch fremd. Eigentlich schade, denn sie macht gute Musik und zusammen mit Mario ergibt sich eine schöne Harmonie.
  4. Die Chemie zwischen Jenna Dewan und Channing Tatum stimmt einfach – die Bestätigung hat man seit ihrer Hochzeit.
  5. Der Soundtrack. Ein echter Ohrwurm. Ob schnelle Tanznummern oder romantische Balladen – es ist alles vertreten. Geheimtipps sind unter anderem U Must Be, For The Love, Say Goodbye, Ain’t Cha, I’mma Shine und ‘Til the Dawn

Feel the rhythm of the beat, that’s my heart
Cupid shot me with the arrow from the start
And you know that it’s your love that’s got me trapped

Der zweite Film zeigte dann doch ein paar Veränderungen. Obwohl ich mich gefreut hätte, mehr von Channing und Jenna zu sehen, handelt es sich hier um eine Fortsetzung die eher an ein Spin-Off erinnert. Channing kommt für etwa fünf Minuten wieder vor, zeigt etwas von seinem Tanztalent und verschwindet ziemlich schnell wieder, nachdem er Andie geholfen hat, wieder den richtigen Weg zu finden. Da fällt mir auf: Wieso muss es in Tanzfilmen eigentlich zu 90% immer irgendeinen “Problemfall” geben? Ohne seinen Einbruch wäre Tyler Gage im ersten Teil wohl nie auf die Idee gekommen, die Schule der schönen Künste zu betreten. Auch Honey möchte versuchen, eine Tanzschule für die Kids zu eröffnen, die nicht immer genügend Geld für Tanzstunden haben. Antonio Banderas gibt Schülern beim Nachsitzen Tanzstunden… Da sieht man eindeutig wieder ein Muster.

Bei Step Up 2: The Streets musste ich mich anfangs wirklich an Robert Hoffman gewöhnen, da ich zuvor gelernt hatte, ihn zu hassen, seit er in She’s The Man den nervigen Ex-Freund gespielt hat, den niemand mochte. Aber dann stellte sich heraus, dass er auch tanzen kann. Sogar richtig gut. Dazu kommt noch Moose (Adam G. Sevani), der den typischen Seth-artigen Schussel darstellt, der immer schnell mein Liebling ist, eine nette Salsa-Nummer von Robin Thicke und Cassie, die auch richtig schöne Musik macht. Die Klassik wird bei diesem Soundtrack eigentlich vollkommen ausgelassen – dafür tritt der Hip Hop in den Vordergrund, was am Ende überhaupt keinen stört. Die berühmte Tanzszene im Finale ist ein absolutes Highlight für alle, die Tanz lieben: Regen, Taschenlampen, Timbaland, eine fantastische Choreographie…

Und auch dieser Soundtrack beinhaltet einige Songs, die es wahrscheinlich auch durch den Film in die Single-Charts geschafft haben: Low (Flo Rida feat. T-Pain), Let It Go (Brit & Alex), Killa (Cherish feat. Yung Joc), Is It You (Cassie), Hypnotized (Piles feat. Akon) und Can’t Help But Wait (Trey Songz feat. Piles) sind nur einige der tollen Songs. Man merkt wahrscheinlich, dass es auf den Soundtracks nur ein oder zwei Lieder gibt, die ich nicht total gerne höre, oder? 😉

Cuz‘ imma ‚bout to set this club
On fire! (fire!), burnin (burnin), caliente (caliente)
And if you wanna stop, making it hot
Then imma rock with you anyway (anyway)
Anyway (anyway)
Scorchin (scorchin), smokin (smokin), picanté (picanté)
Gimme that juice (juice)
Get a lil loose (loose)
Gon‘ do what the song say

Die Überraschung des 3. Soundtracks ist für mich eindeutig Up. Ich war äußerst skeptisch, ausgerechnet Jesse McCartney auf einem Step Up-Soundtrack zu finden. Doch dann startete der Song und ich muss gestehen, er ist eigentlich richtig gut, so komisch es auch klingt. Ich war früher mal für eine kurze Zeit ein richtiger Fan seiner Musik. Damals war ich ungefähr 13 und ziemlich anfällig für solche Sunshine-Surfer-Milchbubis. Bei diesem Song ist aber doch eine richtige Dancefloor-Nummer entstanden, die ich nicht überspringe, wenn mein iPod sie ausspuckt.  Ich habe durch den Soundtrack auf jeden Fall schon wieder richtig Lust auf den Film bekommen und warte nur darauf, dass er endlich reduziert wird. Freak (Estelle feat. Kardinal Offishall) und Club Can’t Handle Me (Flo Rida feat. David Guetta) sind auch mit dabei – besonders ohrwurmverdächtig finde ich aber vor allem No Te Quiero (Sophia Del Carmen feat. Pitbull). Dieser leichte latinoamerikanische Hauch lässt auf einen richtig guten Film hoffen…

Fazit: Für Fans der Filme ein absolutes Must-Have!!! Ich suche immer noch nach einem Club in meiner Nähe, der genau solche Musik spielt – dann könnte ich endlich mal die ganze Nacht durchtanzen.

SternSternSternSternStern von SternSternSternSternStern

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~ von ilovenyc91 - 26. April 2011.

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