fremd fischen

Das Abitur ist geschafft, ich musste in keine Nachprüfung und hab wieder Zeit. So viel Zeit, dass ich mir vorhin fremd fischen angesehen habe.

Rachel (Ginnifer Goodwin) und Darcy (Kate Hudson) sind beste Freundinnen, so lange sie denken können. Obwohl sie grundverschieden sind, haben sie immer zusammengehalten. Da gibt es nur diesen einen Haken: Darcy ist mit Rachels Collegeschwarm Dex (Colin Egglesfield) verlobt. Nach einer Überraschungsparty zu Rachels 30. Geburtstag gehen Dex und sie noch etwas trinken und von jetzt auf gleich führt eins zum anderen. Die Gewissensbisse sind natürlich da, aber beiden wird klar, dass alles hätte anders laufen können, wenn sie auf dem College beide den Mut gehabt hätten, sich ihre Gefühle füreinander zu gestehen.
Sie verbringen Zeit miteinander und schließlich bemerkt es auch Rachels süßer Freund Ethan (John Krasinski), der selbst Beziehungsprobleme hat, weil die Trennung von seiner Affäre sich als schwieriger herausstellt, als er erwartet hätte. Und dann ist da auch noch Marcus, mit dem Darcy Rachel unbedingt verkuppeln möchte…

Die kurz verwirrenden Beziehungen innerhalb der vier Hauptdarsteller, hat mich zuerst an den Trailer zu She’s The Man erinnert. Dort war das Netz aus Verwirrungen aber deutlich größer und dichter als bei fremd fischen.
Eines muss man dem Film lassen: Bis zum Ende ist nicht richtig deutlich zu erkennen, wie der Film nun ausgehen wird. Ständig überlegt man hin und her: Kommen Rachel und Dex nach all den Jahren endlich richtig zusammen? Heiratet Dex Darcy? Kommen Ethan und Rachel zusammen? Oder vielleicht doch eher Rachel und Marcus?
Ich finde es schade, dass Kate Hudson schon wieder eine Rolle spielt, die ziemlich genau der gleicht, die sie auch schon in Bride Wars übernahm. Andererseits wirkte ihr Charakter dort doch noch sympathischer als in ihrer neusten Komödie. Dex, der gutaussehende, nette Kerl passt überhaupt nicht zu ihr und man entwickelt als Frau nur schwer Sympathie für ihn. Einerseits ist er wirklich toll, andererseits hintergeht er seine Verlobte und hat nicht einmal den Mumm, sich vollkommen offen und ehrlich für Rachel zu entscheiden. Es ist ein ständiges hin und her, bei dem eindeutig der passende Humor fehlt. Auch die Rolle von Ethan wird meiner Meinung nach nicht vollkommen ausgeschöpft und fast schon verschwendet.
Positiv sind hingegen eindeutig die Kulissen: New York und die Hamptons im Sommer.

Fazit: Für einen Frauenabend unter Mädels, die schon alle guten Filme des Genres kennen, ist es eine Abwechslung, bei der man sich nicht langweilt. Besonders viel sollte man jedoch nicht erwarten, da man sonst nur enttäuscht wird. Die Funken sprühen nicht so wie bei Kate Hudson und Matthew McConaughey in Wie werde ich ihn los in 10 Tagen? und es fehlen eindeutig ein paar Lacher.

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Der Film bekommt von mir 2,5 Sterne. 0,5 weitere Sterne gibt es für Colin oben ohne, was doch ansehnlich war!

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~ von ilovenyc91 - 21. Juni 2011.

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